Unternehmenskultur im Social Intranet

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Wir haben es natürlich – wenn nicht gewusst – doch in jedem Fall geahnt, dass die Unternehmenskultur ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines Social Intranets ist. Die Schweizer Blogwerk AG hat in einem weitergehenden Beitrag zu den Intranets der Schweizer Unternehmen Mobiliar Versicherung und der Luzerner Kantonalbank dazu folgendes geschrieben:

Nebst einer leicht bedienbaren Technologie-Plattform und der Integration des Social Intranets in die Unternehmensprozesse hängt der Erfolg eines Social Intranets von einem weiteren wichtigen Faktor ab: der Unternehmenskultur. Diese muss «social» vorleben, indem sie Transparenz definiert, direkten Austausch fördert und eine Kultur der Fehlertoleranz im Intranet etabliert. Es reicht nicht aus, wenn diese von oben herab gelebt wird – Mitarbeiter brauchen Unterstützung dabei. Denn soziale Umgebungen sind nicht für alle Mitarbeiter selbsterklärend.

Neben dem Grundverständnis für die Interaktionstechniken wie Kommentieren, Teilen oder Liken muss die Akzeptanz neuer Technologien gefördert werden. Schulungen in den einzelnen Agenturen und Filialen sowie Merkblätter sind eine Möglichkeit dafür, ausserdem gilt es, «Best Cases» im Unternehmen zu finden und zu kommunizieren.

Der gesamte Artikel mit Charts und vielen Hintergrund-Infos zu den Projekten ist bei Blogwerk zu finden: http://www.blogwerk.com/2013/06/06/social-intranet-und-digital-workplaces-ein-langer-weg/

Auch die Wiener Autorin und Expertin Mag. Anneliese Breitner vertieft dieses Thema in Ihrem Blog Being Social in einem Interview  mit Rudolf Dornik und Simone Fankhauser von der Umdasch Group, das sehr lesenswert ist und auf die Fragestellung auch nach den kulturellen Herausforderungen eines Social Intranets eingeht. Zu Ihrer Frage nach den drei wesentlichen Punkten für ein Social Intranet kommen vor allem kulturelle Themen.

Welche drei Punkte würden Sie empfehlen, wenn man mit einem Social Intranet Projekt heute starten möchte?

Management Attendance sowie die Einbindung von Stakeholdern und Führungskräften; Social Intranet ist ein Kulturprojekt und dessen Ownership im HR-Umfeld anzusiedeln; laufend transparente Kommunikation ist unabdinglich – das Projekt betrifft alle Mitarbeiter;

Social Functions müssen an konkrete Business Scenarios geknüpft werden; es müssen konkrete Anforderungen erhoben werden; Kardinalfehler: Einführung von Social Functions nur zum Selbstzweck

Die Erstellung von Guidelines ist notwendig, um den Mitarbeitern und Führungskräften Handlungssicherheit zu geben. Wie kann das Intranet genutzt werden & wie soll das Intranet genutzt werden?

Das lesenswerte Interview findet sich auf dem Blog “Being Social” unter:

http://www.beingsocial.at/allgemein/das-social-intranet-auf-die-grune-wiese-stellen/

 

 

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Thomas Koch

Thomas Koch

Geschäftsführer at Kongress Media

Im Sommer auf dem Rennrad durch Bayern jagender Geschäftsführer von Kongress Media GmbH und N:Sight Research GmbH.