“Zusammenarbeit hat vor allem mit Kultur zu tun” sagt Jürg Stuker, Partner und CEO von Namics

Jürg Stuker ist Partner und CEO von Namics,  einer von Norman Nielsen mehrfach für Kollaborationsprojekte ausgezeichneten Full-Service Agentur in Deutschland und der Schweiz mit 450 Mitarbeitern.

 Wo stehen wir beim Thema «Social Collaboration/Business» in Deutschland?

Zusammenarbeit hat vor allem mit Kultur zu tun. Leider ist der Austausch über organisatorische Grenzen, ausschließlich auf der sachlichen Ebene und auf Augenhöhe, immer noch sehr selten. Vor allem in großen Firmen stehen häufig archaische Prozesse, überzählige Gremien und persönliche Interessen einer effektiven Zusammenarbeit im Weg. Oder um ihre Frage zu beantworten: «Wir stehen noch ganz am Anfang».

Was sind die Herausforderungen für 2014?

Starke Führungspersonen sollen sich auf das besinnen, was das private Leben lebenswert macht und dort zum Erfolg führt. Aspekte wie Zuhören, Teilen (so wie eigentlich ja bereits früh erlernt), Vertrauen und Respekt. Solche Werte müssen Einzug in den Geschäftsalltag finden. «Social Collaboration» ist somit gar keine Herausforderung mehr, das nötige Vertrauen als Basis für die gemeinsame Zielerreichung steht im Vordergrund. Auf keinen Fall sollte der Fokus auf Technik oder auf Funktionalitäten liegen.

Was sollte der Beitrag einer Social Business-Diskussion auf der CeBIT 2014 sein?

Mit erfolgreichen Beispielen kann man begreifbar machen, welcher Nutzen im Bereich Social Business erzeugt werden kann. Und wie man solche Projekte erfolgreich in Firmen umsetzt und verankert. Die Technik kann man in der Diskussion außen vor lassen, denn die ist vorhanden und beherrscht.

Herr Stuker, vielen Dank für das Gespräch!

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Andreas Schulze-Kopp ist als Enterprise 2.0 Berater tätig und begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zum Social Business. Von der Anfangsanalyse über die potentiellen Prozessoptimierungen, bis zur Einführung und dem Coaching der Mitarbeiter. Durch Euphorie, Begeisterung und dem Aufzeigen von Mehrwerten, versucht er Unternehmen von der ständig stärker werdenden Bedeutung einer internen sozialen Kommunikationsstruktur zu überzeugen und zu begeistern. Außerdem ist er aktiver Blogger und als zertifizierter Social Media Manager (SMA) ein bekennender Fan der sozialen Netzwerke. Außerdem ist er Autor des Fachbuches 'Enterprise 2.0: Social Software auf dem Vormarsch - Gekommen, um zu bleiben', Blogger auf dem Enterprise 2.0 Blog und Co-Moderator der Enterprise 2.0 Gruppe auf Xing und auf Google+.


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