Bernd Gewehr: In Prozessen, Informationen und Personen denken

Mit einigen der Referenten haben wir für den IOM SUMMIT ein Interview zu ihrer Session und über ihre Erwartungen geführt. Den Anfang macht Bernd Gewehr, der am 24. September in “Schritte auf dem Weg zum Social Business” über ein Projekt zur Einführung einer Kollaborationslösung beim Ingenieurbüro Vössing berichtet und auf Erfahrungswerte mit dem Veränderungsmanagement zu einer offenen und flexiblen Zusammenarbeit eingeht.

Bernd GewehrBernd Gewehr ist als Leiter Informationstechnik seit vielen Jahren bei Vössing tätig und zuständig für den Aufbau und die ständige Weiterentwicklung der Controlling- und Geschäftsanwendungen einerseits und der Kommunikations- und Kollaborationsinfrastruktur andererseits. In dieser Funktion legt er großen Wert auf die hohe Verfügbarkeit und nahtlose Integration der einzelnen Dienste und Prozesse im Sinne der Anwender und hat durch die zielstrebige Umsetzung visionärer Ideen und Konzepte unseren technologischen Vorsprung gesichert.

1. Herr Gewehr, Sie stellen beim IOM SUMMIT die Erfahrungen beim Einsatz einer Kollaborationsplattform in Ihrem Unternehmen dar. Mit welchen Schlagworten können wir Ihren Vortrag auszeichnen?

“Umwandlung zum Social Business”

2. Was haben Sie sich vom Einsatz der Kollaborationsplattform zum Start des Projektes versprochen?

  • “Vernetzte Experten können mehr”
  • “Beteiligte Mitarbeiter sind stärker gebunden”
  • “Schnell erreichbares Wissen reduziert Fehler und Kosten”
  • “Nicht in Anwendungs-Systemen denken, sondern in Prozessen, Informationen und Personen”

3. Konnte das Versprechen eingelöst werden?

  • Wir sind auf einem guten Weg, aber in vielen Themen noch in den Anfängen.
  • Aktuell verwirklichen wir die Integration unserer diversen Informations- und Geschäftsprozess-Anwendungen in die Oberfläche unserer Social Business Plattform.
  • Jedes zukünftige Software-Projekt hat den Focus auf einen “personenzentrierten Entwurf”, stellt also die handelnden Menschen in den Vordergrund.

4. Was war die größte Herausforderung auf dem Weg dorthin?

  1. Technologie (Auswahl und Einführung der richtigen Social Business Plattform, stabiler Betrieb)
  2. Wissen (Tiefes Verständnis der Software-Architektur und der Social-Idee, Aufbau von notwendigen Fähigkeiten zur Erweiterung der Plattform durch Programmierung)
  3. Beteiligung (Auch wenn die neue Form unserer Geschäftsanwendungen einfach, schnell und intuitiv ist, stellt jede Änderung immer eine Herausforderung für die Organisation und die Menschen darin dar. Die Änderungsprozesse gehen teilweise langsamer als gewünscht.)

5. Was wurde getan, um diese Herausforderung erfolgreich zu lösen?

  • zu 1. Unterstützung durch Business-Partner
  • zu 2. Training der technischen Mitarbeiter
  • zu 3. Training der Nutzer und insbesondere der Führungskräfte

6. Welche Erwartungen haben Sie für den IOM SUMMIT?

  • Austausch zwischen Experten
  • Ansätze anderer kennen lernen
  • Anregungen mitnehmen
  • neue Kontakte knüpfen

Vielen Dank für das Interview, Herr Gewehr!

 

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Frank Hamm ist selbstständiger Berater für Kommunikation und Kollaboration. Er berät und unterstütz Unternehmen, Organisationen und Personen bei dem digitalen Wandel. Über seine Themen Enterprise 2.0, Social Business, Social Collaboration, Public Relations, Social Media und Office Productivity bloggt er im INJELEA-Blog.