Keynote-Diskussion zur Management-Kultur im digitalen Zeitalter

Die Wettbewerbsdynamik sowohl im nationalen als auch globalen Wirtschaftsraum erfordert ein deutlich schnelleres und flexibleres Agieren der Unternehmen. Insbesondere die digitale Transformation der Wertschöpfung erfordert zudem, dass dabei das eigene Geschäftsmodell mit neuen digitalen Möglichkeiten überdacht werden muss. Dies erfordert auch ein flexibles “Problemlösungsdenken” jenseits der bestehenden “Schublade”, was wiederum eine große Herausforderung an Unternehmen, ihre “Lenker” und die vorherrschende Kultur stellt.

Die Eigenwahrnehmung von dem “Fit” der heute vorherrschenden Management-Kultur wird bei den heutigen Managern laut einer Untersuchung der “Initiative Neue Qualität der Arbeit” aus dem letzten Jahr bereits heute nicht mehr als “zutrefflich” für die Unternehmensherausforderungen bewertet. Statt dynamisch nach-Vorne-schauender und gemeinsamer “Anpacken-Mentalität” herrscht in vielen Unternehmen noch die exzessive Wahrung von Besitzstandsdenken, Top-Down-Planungsprozessen und Machtverteilungskämpfen vor.

Den Kurswechsel zu neu gelebten Kulturverständnis hinzubekommen, ist sicherlich keine leichte Aufgabe, die mal so über Nacht oder mit einer Aktion vonstatten geht. Vielmehr geht es dabei um einen komplexen und durchaus längeren Veränderungsprozess – für den der Einsatz von sozialen Technologien auch ein Hebel darstellen kann. Im Rahmen der Social Business Arena widmen sich verschiedene Diskussionsrunden dieser Fragestellung. (Link zur Auflistung aller Panel zum Thema “Neue Organisation & neues Management”)

Keynote-Diskussion zu den Herausforderungen der neuen Management-Kultur

Neben den zahlreichen Experten-Runden zu den konkreten Empfehlungen und Erfahrungswerten im Rahmen dieses Veränderungsprozesse möchte ich einen Programmpunkt ganz besonders herausstellen: Keynote-Diskussion: Transformation der Management-Kultur in der digitalen Wirtschaft. Hierbei geht es um die Feststellung des Status-Quo und den Meinungen zu notwendigen Veränderungsmassnahmen im Hinblick auf die Management-Kultur für das digitale Zeitalter.

Da die Gestaltungsaufgabe für die Kultur in vielen Unternehmen seitens der HR verankert ist, haben wir bei den Einladungen zu dieser Runde besonderes Augenmerk auf das Gewicht dieser Perspektive gelegt und konnten mit Sirka Laudon (Axel Springer) und Sabrina Rödig (Telefónica) zwei spannende Experten aus Unternehmen finden. Ergänzt werden die Praktikerinnen durch Dr. Josephine Hofmann (Fraunhofer IAO) und Lawrence Everson (adjuvi). Dabei wird Josephine Hofmann einen kurzen Impuls zum Status-Quo geben. Moderiert wird die Runde wieder durch Prof. Dr. Sven Prüser von der HTW Berlin.

Im Mittelpunkt der Diskussion sollen dabei folgende Fragenstellungen stehen:

  • Wo steht das Werteverständnis des heutigen Top-Management? Ist das zeitgemäß für die dynamischen Anforderungen des globalen und digitalen Wettbewerbzeitalters?
  • Was sind die wichtigen Elemente und Dimensionen für eine Management-Kultur im digitalen Zeitalter?
  • Wie ist diese veränderte Management-Kultur im Unternehmen zu etablieren? Was sind die Herausforderungen und “Steine”, die aus dem Weg zu räumen sind? Was sind mögliche Hebel und Wegbereiter?
  • Welche Rolle hat und kann der Einsatz von sozialen Technologien einnehmen?

Einladung zur Diskussion: Wertesystem einer Management-Kultur für das digitale Zeitalter

Auch für dieses Panel möchten wir hier vorab wieder zu Kommentaren und Meinungen aufrufen. Was sind Ihre/Eure Ideen zum Wertesystem einer Management-Kultur für das digitale Zeitalter? Ist es der Freiraum zu selbstbestimmten Arbeiten? Ist es die größere Eigenverantwortung im Rahmen definierter Zielsysteme? Ist es der gelebte unternehmerische Spirit? Und wie sind diese Werte über alle Teile eines Unternehmens zu etablieren?

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