Andrea van Bezouwen (FROSTA): Mut zur Lücke – nicht alle gewünschten Inhalte müssen vom Launch an bereit stehen!

Im Hinblick auf die “Social Media Reifegrad” ist das Unternehmen FRoSTA eines der Vorzeige-Unternehmen in Deutschland. FRoSTA gehört zu den Vorreitern beim Thema “Corporate-Blogs” (seit 2005!) und ist hier schon 2007 unter den Top-10-Kandidaten beim PR-Blogger Klaus Eck gewesen. Insbesondere fortgeschritten war das Unternehmen schon damals, als dass in das Konzept des “Corporate Blog” nicht nur die Kommunikationsabteilung sondern eine Vielzahl von ausgewählten Mitarbeitern quer durch das Unternehmen integriert war.

Auch im Hinblick auf die Unternehmenskultur gilt FRoSTA durchaus als Sonderfall – so hat man sich 2001 für eine Qualitätsoffensive entschieden, bei derauf Nachhaltigkeit und einem Reinheitsgebot gesetzt wird. Einhergehend damit war auch eine offene und transparente Unternehmenskultur, die sich dann auch in dem nahezu uneingeschränkten Dialog mit dem Kunden über das “Corporate Blog” wiederfand.

Der Schritt zu einem kollaborativen Intranet-Ansatz war dann bei FRoSTA ein natürlicher Schritt der Weiterentwicklung – aber auch dieser musste erst beschritten werden. So freuen wir uns doch sehr über die Teilnahme von Andrea von Bezouven, Intranet Koordinatorin bei FRoSTA, als Referentin beim IOM SUMMIT.

Im Referenten-Interview hat sie uns vorab schon einmal ein paar Fragen beantwortet.

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Frau van Bezouwen – Sie werden beim #iom15 als Referentin über die Einführung des Intranet bei Frosta berichten. Was sind drei Schlagworten, mit denen wir Ihre Aussagen auszeichnen können?

knackig, klar, authentisch

Was war die Zielsetzung, was haben Sie sich vom Projekt versprochen?

FRoSTA lebt Transparenz seit 2003. Es war nur eine Frage der Zeit, dass die interne Kommunikation dem Produkt und dem Marketing auch in dieser Hinsicht folgt… Ziel war es, durch grenzüberschreitende Kommunikation das Wissen und die Erfahrung jedes Mitarbeiters anzuzapfen, für Entwicklungen zu nutzen und so das Unternehmen noch weiter voran zu bringen.

Was war die größte Herausforderung auf dem Weg der Einführung?

Die größte Herausforderung nehmen wir derzeit in Angriff: Sie besteht darin, unser Intranet auch für die gewerblichen Mitarbeiter attraktiv zu gestalten.

Was sind die Lesson Learned aus dem Projekt?

  1. Mut zur Lücke – nicht alle gewünschten Inhalte müssen vom Launch an bereit stehen. Seitenbereiche können sukzessiv freigeschaltet werden!
  2. Ein Timing mit ausreichend Pufferzeit aufsetzen…
  3. Frühzeitig den Vorstand als mitverantwortliche Redakteure ins Boot holen, begeistern und schulen.

Welche Erwartungen haben Sie an den #iom15?

In erster Linie Kollegen aus unterschiedlichsten Branchen an unseren Erfahrungen teilhaben lassen, in zweiter Linie und das sehr gerne: Lernen!