Carolin Strunk (Ostdeutscher Sparkassenverband): Der Einsatz eines internen Social Networks (ESN) ist für ein modernes Unternehmen ohne Alternative!

Mit den Antworten von Carolin Strunk vom Ostdeutschen Sparkassenverband möchten wir heute eine weitere Referentin des IOM SUMMITs vorstellen. Sie ist Referentin Kommunikationsservice und Öffentlichkeitsarbeit beim OSV und verantwortet damit auch die Einführung des Enterprise Social Networks beim Verband. Beim IOM SUMMIT wird sie über ihre Erfahrungen berichten und hat sich dazu im Vorfeld unseren Fragen gestellt.

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1. Frau Strunk – Sie stellen beim IOM SUMMIT die Erfahrungen bei der Einführung eines Enterprise Social Networks im Mittelstand vor. Mit welchen drei Schlagworten können wir Ihren Vortrag auszeichnen?

  • Transparenz: Offene Systeme sprengen Abteilungsgrenzen und ermöglichen hierarchieübergreifende Kommunikation
  • Wissensaustausch: Explizites Wissen wird auffindbar, implizites Wissen sichtbar
  • Wandel: ESNs machen kulturelle Barrieren sichtbar. Ihre Einführung ermöglichen zwar offene Kommunikation und nahtlose Zusammenarbeit, aber die Technologie allein ändert nicht die Unternehmenskultur

2. Was haben Sie sich vom Einsatz des ESN zum Start des Projektes versprochen?

Hierarchiefreie Kommunikation, Aufbrechen von Silos, offene und transparente Zusammenarbeit und weniger E-Mails

3. Konnte das Versprechen eingelöst werden?

Mühsam ist der Weg, aber nach insgesamt fast drei Jahren Pilotphase und Live-Betrieb zeigen sich erste Erfolge. Auch kontroverse Themen werden offener diskutiert, die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ist vereinfacht geworden. Sehr schwer ändert sich das hierarchische Denken und Handeln, auch and der Reduktion von E-Mails arbeiten wir noch. Eines ist aber klar: Der Einsatz eines ESNs ist für ein modernes Unternehmen ohne Alternative.

4. Was war die größte Herausforderung auf dem Weg dorthin?

  • Alle Mitarbeiter mitzunehmen: Die Enthusiasten sind schnell gefunden, aber die Mehrheit muss mitgenommen werden.
  • Die Führungskräfte zu überzeugen, dass ein ESN keine Gefahr darstellt, sondern die Arbeit als Führungskraft erleichtert und zu besseren Ergebnissen im Team führen kann.

5. Was wurde getan, um diese Herausforderung erfolgreich zu lösen?

Von Beginn an haben wir relevante Anwendungsfälle gesucht und versucht umzusetzen. Intensive Schulungen, Beratungen und Coachings von Gruppen und einzelnen Kolleginnen und Kollegen waren und sind nötig. Zudem war es wichtig ein interdisziplinäres Projektteam zu haben. Wir haben einen der stärksten Befürworter in der Verbandsleitung, die uns als Projektteam Schutz vor der zu erwartenden Immunreaktion der sich wandelnden Organisation gibt.

6. Welche Erwartungen haben Sie für den IOM SUMMIT

Voneinander lernen, von Erfahrungen anderer Unternehmen profitieren, neue Anregungen geben und mitnehmen, sich miteinander vernetzen

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