Holger Dümpelmann (IPI): Digital Workplace ist die prägende Vision für die Gestaltung von Intranets

Wie schon an anderer Stelle dargestellt, freuen wir uns auch dieses Jahr wieder über die Unterstützung unserer Sponsoren beim IOM SUMMIT 2015. Im Vorfeld der Veranstaltung haben wir ihnen wieder einige Fragen gestellt – die erste Antwort haben wir von Holger Dümpelmann erhalten. Er ist Gründer und Geschäftsführer der IPI GmbH, die sich im Themenfeld der Sharepoint-Umsetzungen spezialisiert hat.

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1) Was steckt für Sie hinter den Schlagworten “Digital Workplace”, “Transformation der Arbeit”? Was ist Ihre Erklärung für das Thema und seine Bedeutung?

Der Digital Workplace ist die prägende Vision für die Gestaltung von Intranets. Er vereint, kontextgerecht Nachrichten und soziale Netzwerke, Informationen, den Zugang zu Menschen, Wissen und Applikationen und das personalisiert für jeden einzelnen Mitarbeiter. Der Digital Workplace ist daher die modernste Form der Geschäftsausstattung für Information Worker, welche auch außerhalb des Büros, z.B. unterwegs, verfügbar ist. Der Digital Workplace trägt dazu bei Routineaufgaben auf ein Minimum zu reduzieren, Kommunikationsprozesse zu beschleunigen und so Kapazitäten für Wesentliches bereitzustellen. Gleichzeit stehen durch die Verknüpfung von Informationen mehrere Systeme und sozialen Funktionen neue Möglichkeiten zur Verfügung, deren Potenzial in bestehenden Arbeitsabläufen genutzt werden kann. Dazu kommt eine (langsam) zunehmende Professionalisierung und Routinisierung, so dass sich der Charakter der Arbeit insgesamt langsam verändert.

2) Warum muss man auch 2015 noch über die Grundlagen der Transformation der Arbeit in den Unternehmen aufklären?

Der Prozess der Transformation kann nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein. Vielmehr sind permanent Abläufe, Routinen und auch die im Wertegerüst akzeptierten Verhaltensweisen zu hinterfragen und zu entwickeln. Dies geschieht in den Unternehmen auf unterschiedlichen Reifegraden und wird uns noch lange begleiten.

3) Was macht für Sie eine gute Strategie zum Thema “Transformation der Arbeit” & “Digital Workplace” aus?

Wichtig ist eine langfristige, auf dem tatsächlichen Bedarf und Potenzialen ausgerichtete Strategie, die jedoch in der Ausführung auf schnelle Zwischenergebnisse setzt und Teilerfolge liefert. Die Rückkopplung ist Grundlage der Strategiekontrolle und ggf. –anpassung. Außerdem kann so die Transformation der Arbeit als langfristiger Prozess gestaltet werden und die Einbettung in die gelebte Praxis gemeistert werden.

4) Gibt es für Sie Prozessfelder, wo für das Thema relativ sicher “Quick Wins” erzielt werden können?

Ja. Beispielsweise bei der internen Unternehmenskommunikation. Hier können enorme Identifikations- und Motivationspotenziale bei den Mitarbeitern durch eine geeignete Kommunikationsform inkl. einem wertvollem Feedbackinstrument gewonnen werden.
Generell bestehen Potenziale bei allen strukturierten Prozessen und bei vielen informations- und kommunikationslastigen Aufgaben, wie etwa Abfragesituationen, Zugang zu Wissen und Support usw…

5) Was ist Ihre zentrale Empfehlung für die Einführung und Etablierung dieser Konzepte im Unternehmen

Eine realistische, auf stabilen Füßen stehende Strategie der „kleineren“ Schritte und schnellen Ergebnisse.

6) Welche Erwartungen haben Sie an den SUMMIT?

Spannende Kontakte und Geschichten zu Erfolgen und Herausforderungen von Unternehmen auf der Reise zum Digital Workplace.

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