IOM SUMMIT diskutiert die Bausteine für die digitale Transformation im Unternehmen!

In weniger als zwei Wochen findet am 27. & 28.09. in Köln wieder der IOM SUMMIT statt. Im Mittelpunkt steht dabei die Diskussion um den Digital Workplace als “Wegbereiter” für die digitale Transformation im Unternehmen. Auch wenn das Thema eine technologische Diskussion anmutet, geht es auf dem IOM SUMMIT doch um die “flankierenden” Maßnahmen bei der nutzenstiftenden Etablierung neuer Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit, die letztendlich in einem zweiten Schritt die digitale Transformation im Unternehmen direkt oder indirekt unterstützen.

Die Diskussion zu diesem Thema wird ja aus vielen Perspektiven betrachtet – wie z.B. aus dem Blickwinkel des Wandels der internen Kommunikation, den Fragen nach den notwendigen Veränderungen der Unternehmenskultur oder den gestaltenden Organisationseinheiten für den Wandel sowie den allgemeinen Gestaltungsdimensionen der “Arbeit 4.0”. Den Ansatz des IOM SUMMIT sehen wir dabei eher “bodenständig” bei den praktischen Erfahrungen und besonderen Anforderungen für das “Fundament” des digitalen Wandels. Dieses Fundament sehen wir in der unternehmensweiten Nutzung einer ganzheitlich in den Geschäftsprozess integrierten Kollaborationsumgebung – kurzum dem “Digital Workplace” -, die einen besseren Informationsfluss, eine effizientere Zusammenarbeit im Geschäftsprozess, mehr Transparenz für den Einzelnen über die Geschäftsaktivitäten und die skalierbare Möglichkeit der Teilhabe des Einzelnen an der Unternehmens- und Organisationsentwicklung ermöglicht. Alles in allem also keine “Rocket Science” aber nach unserer Ansicht die Grundlage für den digitalen Wandel.

Im Folgenden möchte ich noch einmal darlegen, wo wir bei Kongress Media die wesentlichen Herausforderungen bei der Unterstützung des digitalen Wandels in den Unternehmen sehen und mit welchen Diskussionen der IOM SUMMIT diese Themen adressiert.

Ohne den erfolgreichen Digital Workplace wird es auch mit dem digitalen Wandel nichts!

Wie eingangs angeführt – wird die digitale Transformation aus einer Vielzahl von Perspektiven diskutiert und jede Perspektive sieht sich in der führenden Rolle, ohne die nichts geht. Während die Promoter der Bedeutung der Kulturdiskussionen immer gerne Peter Drucker’s Bonmot “Culture eats Strategy for Breakfast” zitieren und damit die überragende Wichtigkeit der Kultur als Startpunkt des Wandels definieren, stellen die strategischen Managementberater gerne die Wichtigkeit der klaren digitalen Strategie und Vision voran – ohne die sich das Unternehmen die “neuen Welten” des digitalen Zeitalters nicht erschliessen kann. Und während bei der digitalen Strategie der Kunden in den Mittelpunkt gehört, braucht es laut vieler HR-Berater insbesondere den Fokus auf den Mitarbeiter damit die geforderten Erlebniskonzepte für den Kunden am Ende des Tages auch durch engagierte Mitarbeiter realisiert werden können.

Hier gibt es also eine Vielzahl von strategischen Betrachtungsweisen – die allesamt richtig und wichtig sind. Den Diskussionen gemein ist, dass die “Technologie” nicht als Herausforderung gesehen wird – aber auch immer als wichtiger Wegbereiter gilt. Der IOM SUMMIT (wie auch unser Enterprise Digital SUMMIT) verfolgt dabei eine Umsetzungsperspektive und stellt die Anforderungen und Erfahrungswerte für eine erfolgreiche Etablierung und Nutzung des “Digital Workplace” in den Mittelpunkt – damit dieser dann u.a. als Wegbereiter für die digitale Transformation wirken kann.

Im Mittelpunkt stehen dabei Erfahrungsberichte, die über die Zielsetzung, Maßnahmen und Erfahrungswerte bei der Planung, Einführung und Etablierung einer Nutzungsakzeptanz für den Digital Workplace berichten. Diese haben wir beim IOM SUMMIT nach verschiedenen Schwerpunkten in der Zielsetzung und der Umsetzung gebündelt:

Die digitale Transformation braucht den Wandel des Betriebsmodells – sonst gibt es “nur” die “High Performance Organisation”!

Mit der Etablierung von digitalen Kollaborationsplattformen im Unternehmen können zwei Zielsetzungen verfolgt werden – zum Einen bewirkt der bessere Informationsfluß, die Erfassung von Mitarbeiterwissen sowie die offene Koordination in der Zusammenarbeit eine Effizienz- und Effektivitätssteigerung im Unternehmensprozess. In Zeiten, in denen Unternehmen nach besserer “Performance” streben, können hier weitere Potentiale gehoben werden – natürlich mit der Nebenbedingung, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen die Mitarbeiter diese Plattform nutzen können. An verschiedenen Stellen spricht man hier auch von der “High Performance Organisation“, die mit Hilfe dieser Plattformen angestrebt wird (siehe Interview zur skyguide Fallstudie!).

Hierbei werden im Wesentlichen die direkten Nutzenpotenziale der sozialen Technologien gehoben und eine duale  Organisationsebene à la John Kotter geschaffen. Das bestehende Betriebsmodell muss dabei noch gar nicht in Frage gestellt werden, sondern es wird ihm nur um eine Ebene ergänzt, die nach Kotter nicht nur die Effektivität der bestehenden Organisation verbessert, sondern über die indirekten Nutzenpotentiale der sozialen Technologien auch die Anpassungsfähigkeit und die Organisationsentwicklung verbessert.

Eine andere Zielsetzung ist die digitale Transformation – welche vom Start weg die Neuausrichtung des Unternehmens hinsichtlich der komplexen Anforderungen der digitalen Welt zum Ziel hat. Hier gilt, dass die Ergänzung eines Informationsnetzwerkes zum bestehenden Organisationsmodell nicht ausreichend ist. Vielmehr braucht es hier eine Anpassung des Betriebsmodells, dass sich vom Start weg die sukzessive Veränderung des Unternehmen als Zielsetzung und Gegenstand hat. Im Mittelpunkt steht dabei ein Verständnis vom “agilen Management“, bei dem die stetige Veränderung des Unternehmens entlang der digitalen Kunden- und Marktanforderungen zum “Programm” wird.

Zentrale Idee für das Betriebsmodell der Zukunft ist hierbei das Verständnis von einer Kernorganisation als Betriebsplattform und “agilen”, aber ganzheitlich denkenden, am Kunden ausgerichteten und in mehrdimensionalen Communities vernetzten Einheiten als “Schnellboote” zur Realisierung von besonderen Anforderungen in der Wertschöpfungskette.

Egal welche Zielsetzung verfolgt wird – es braucht die funktionierende Kollaborationsplattform in der Mitte, die sowohl technologisch als auch in Bezug auf die Nutzungsakzeptanz etabliert und über das ganze Unternehmen skaliert werden kann. Dennoch sind natürlich der weitergehende Gestaltungsrahmen sehr unterschiedlich – wie weit der “Projektauftrag”, in den der “Digital Workplace” als Wegbereiter eingebunden ist, gesteckt ist. Letztendlich ist insbesondere bei der digitalen Transformation die Frage zu stellen, ob hierbei überhaupt noch von einem “Projekt” im klassischen Sinne gesprochen ist, da die Transformation zu einer “Struktur der dauerhaften Veränderung und Anpassung” führen soll.

Beim IOM SUMMIT diskutieren wir diese Themen in unseren Keynote-Sessions am ersten und zweiten Konferenztag – wofür wir ein Referenten mit unterschiedlichen Betrachtungsperspektiven eingeladen haben. Am ersten Tag geht es in den Keynote-Sessions mit Lee Bryant (Postshift), Adrian Engelbrecht (TU Darmstadt), Dr. Peter Schück (IBM) und (neu!) Dion Hinchcliffe (7SUMMITS) um den allgemeinen Status-Quo in der Reifegrad-Entwicklung sowie den Entwicklungen zur “Plattformisierung der Organisationsmodelle” sowie den Anforderungen. Der zweite Tag gibt mit Prof. Dr. Andreas Aulinger (Steinbeis Hochschule Berlin)Dr. Ursula Schütze-Kreilkamp (Deutschen Bahn)Prof. Dr. Joachim Niemeier (centrestage)Rüdiger Schönbohm (NextDBI – Digital Business Institute) und Dr. Ole Wintermann (Bertelsmann Stiftung) eine tiefergehende Diskussion zu den Veränderungen für die Personal- und Organisationsentwicklung sowie der Gestaltung der “Arbeit” mit der digitalen Transformation.

Der erfolgreiche Wandel fängt bei der Befähigung an!

Immer wieder wird der nur geringfügige Erfolg vieler schon seit Jahren in diesem Bereich laufenden Projekte angeführt – die immer noch nicht flächendeckend zu einer Veränderung der Organisationen geführt haben. Oft wird das mit der fehlenden strategischen Weitsicht und Technologie-Fokussierung der Projekte erklärt – was sicherlich in vielen Fällen nicht wegzudiskutieren ist – dennoch gilt auch, dass viele der 1. Generation Projekte in diesem Themenfeld sowohl die Mitarbeiter, die Teams als auch die Organisation überfordert haben.

Oft fehlten ein Verständnis von der effektiven Nutzung der Werkzeuge und Arbeitsmethoden oder es wurde der Aufbau und das Funktionieren von cross-funktionalen Netzwerken und Communities nicht ausreichend gefördert und vorangebracht. Im Grunde waren weder die Mitarbeiter auf der individuellen Ebene als auch Team- und Organisationsebene für den digitalen Wandel ihrer Arbeitsweisen nicht ausreichend befähigt worden und konnten die Möglichkeiten der Plattformen und neuen Arbeitsweisen gar nicht ausschöpfen.

Hier braucht es ein systematisches Vorgehen – wie auch einige Leuchtturm-Projekte wie Robert Bosch oder Continental zeigen, wo in vielen kleinen “Feuerchen” zur Befähigung der Mitarbeiter z.B. in Working-Out-Loud-Ansätzen, der Teams durch Reverse-Mentoring-Methoden und der Organisation durch eine konsequente Verfolgung der “Plattformisierung” der Organisation der digitale Wandel vorangetrieben wird.

Im Rahmen unserer Veranstaltungen diskutieren wir diese Dinge – wie schon angeführt – immer auf drei Ebenen:

  • Befähigung des Individuums: Verständnis für eine effektive Nutzung der neue Werkzeuge und Arbeitsmethodiken
  • Befähigung der Teams: Verständnis für eine effektive Zusammenarbeit in Teams sowie über die Teams hinausgehenden cross-funktionalen Netzwerke
  • Befähigung der Organisation: Verständnis für die Notwendigkeit einer offenen und vorwärtsgerichteten Unternehmenskultur sowie einem Plan für die Plattformisierung der Organisation.

Beim IOM SUMMIT haben wir zu diesem Thema spannende interaktive Workshops am ersten Tag und Experten-Sessions zu Change– und Technologie-Aspekten am zweiten Tag, die jeweils Einzelthemen in diesem Themenfeld aufgreifen und diskutieren.

Der IOM SUMMIT 2016 bietet damit nach unserer Ansicht einen umfassenden Überblick zu den aktuellen Diskussionen – sowohl aus Experten- aber vor allem auch aus Praxis-Sicht. Die unterschiedlichen Betrachtungen aus großen und kleinen Organisationen sowie aus verschiedenen Industriezweigen bieten ein spannendes Potpourri aus unterschiedlichen Erfahrungswerten und Herangehensweisen. Mit den aktuellen Ergänzungen von Dion Hinchcliffe als zusätzlicher Keynote-Speaker und den spannenden Fallstudien von Telefonica und Uniper hoffen wir auch den noch “Unentschiedenen” einen weiteren Grund für eine Teilnahme zu bieten.

Jetzt noch Teilnahme zum IOM SUMMIT 2016 und zur Diskussion über die Erfolgsfaktoren
der digitalen Transformation im Unternehmen sichern!