Ulf Kossol, T-Systems Multimedia Solutions, über mobile Intranets, die 100% der Mitarbeitenden erreichen #ioms16

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Intranets per se stellen im Zeitalter der Digitalen Transformation eine Herausforderung dar, erst recht mobile Intranets. Doch es geht nicht um die Technologie dahinter, weiß Ulf Kossol von T-Systems Multimedia Solutions zu berichten, es geht um mehr.
Ulf Kossol ist nicht nur Head of Social Business Technology bei T-Systems Multimedia Solutions, sondern auch Stellvertretender Vorsitzender der Social Media Fokusgruppe des BVD (Bundesverband der Digitalen Wirtschaft). Wir haben Ulf Kossol um einen Einblick schon vor dem IOM Summit gebeten.

Ulf – als Head of Social Business Technology bei der T-Systems Multimedia Solutions unterstützt Du uns dieses Jahr auch wieder beim IOM SUMMIT. Mit welchen drei Schlagworten kommst Du auf die Veranstaltung?

#What´s in for me, #Mobile is the key, #More Business – less Social

Unser großes Thema in diesem Jahr ist das “Enablement” der digitalen Transformation im Unternehmen – bei der Technologie eine Rolle spielt – aber nicht die Wichtigste. Wie siehst Du das?

Genau so. Social Intranet und Collaboration sind der Motor der digitalen Transformation, hierbei ist aber in erster Linie nicht die Technologie dahinter gemeint, sondern die Art und Weise, wie Unternehmen zukünftig arbeiten werden (müssen).

Wenn es um den Kulturwandel und die Befähigung der Mitarbeiter geht – welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit das erfolgreich wird?

Viele. Die wichtigste Voraussetzung ist der Wille zum Wandel auf allen Ebenen, vorgelebt durch das Top Management und noch wichtiger, das mittlere Management.

Engagement (sprich Teilhabe an dem digitalen Austausch) ist also nur durch Enablement (Befähigung der Organisation und Mitarbeiter) möglich?

Die Befähigung ist wichtig. Mitarbeiter lassen sich aber nur erfolgreich befähigen, wenn sie einen Nutzen dadrin sehen. Daher ist die Nutzerargumentation das Wichtigste (What´s in for me!)

Ihr habt uns auch die Telekom als Fallstudien auf die Veranstaltung gebracht – bei der gerade die Zusammenführung von klassischem Top-Down-Intranet und Social-Collaboration-Plattform erfolgt ist. Ist das jetzt der große Trend?

Der Trend ist in der Tat erkennbar und die Telekom ein sehr bekanntes und großes Beispiel. Es wird aber weiterhin auch getrennt voneinander und gut funktionierende Konzepte gehen. Das muss individuell beurteilt werden.

Wenn wir von der Zusammenführung von klassischem Intranet und Social Collaboration sprechen, reden wir dann schon vom Digital Workplace?

Für mich geht der Digital Workspace noch einen Schritt weiter. Sobald meine Arbeitsprozesse so gut integriert und angepasst sind (und nicht nur digitalisiert worden sind), ist es für mich ein Digital Workspace.

Als Head of Social Business Technology – wohin siehst Du sich die Technologie weiterentwickeln?

Aktuell erleben wir eine Art Stabilisierungsphase im Thema Social Intranet. Damit werden Optimierung in der Integration, Usability und Zugang aber auch die bessere Erfolgsmessung (Community Analytics) wichtiger. Mit Blick nach vorne werden wir aber auch bald den verstärkten Einsatz von Gamification und Bots sehen.

Was sind Deine Erwartungen an die Veranstaltung?

Vielseitige Kundenvorträge, viel Zeit für Gespräche, neue Impulse
Dank an Ulf Kossol, und wer mehr hören mag: am 28.09.2016 um 11:10 Uhr ist Ulf Kossol auf dem Summit zu hören. Mehr von Ulf Kossol schon hier vor dem IOM Summit: Mitarbeiter müssen im Zentrum der digitalen Transformation stehen.
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Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.