Ellen Trude (@e_trude): #ioms16 hat mich nicht losgelassen!

“Die Diskussionen rund um den #IOMSUMMIT2016 haben mich immer noch nicht losgelassen.” So postete Sebastian Thielke am 10.10. auf Facebook begleitend zu seinem Blogbeitrag über Bots. Nun, um Bots soll es in diesem Beitrag nicht gehen, wohl aber um das Nichtloslassen. Genau so geht es mir nämlich, der IOM Summit schwingt immer noch nach.

Gut, bei einem wirklich gelungenen Familientreffen hält’s auch lange vor, die Wiedersehensfreude und die neuen Geschichten. Dem Summit ist ja schon lange die Attitüde eines Familientreffens gegeben, einer Familie, die stetig wächst und netzwerk-eng verbunden ist und bleibt. Das alleine ist schon jährliches Highlight in Köln, das einen nach Veranstaltungsende unmittelbar in die Vorfreude für nächstes Jahr katapultiert. Was war nun das Besondere am diesjährigen Summit?

Zum einen die durchweg hochkarätigen Redner/-innen, Praxisbeispiele, Keynotes, Workshops und Gespräche dazwischen. Über einige werden wir hier noch berichten.

Zum anderen ein bereits vor dem Summit beginnendes “virtuelles Miteinander” in der Slack-Community. Bye Facebook, welcome Slack, bin ich geneigt zu sagen, obwohl ich offen gestehe: Slack kannte ich schon ein wenig, Pros und Cons hielten sich die Waage und ließen für begeisterte Euphorie keinen Raum. Euphorisch bin ich auch heute nicht, aber eine gute Portion erfahrener, was den Umgang mit Slack betrifft. Nicht nur im Dialog mit dem Bot, der meine Fragen geduldig beantwortete.

Zwei Aspekte machten das Besondere aus:

  • Auf Slack traf und trifft sich die Familie virtuell in einem Ausmaß und Austausch, was ich in Vorjahren über “herkömmliche” virtuelle Kanäle so nicht wahrgenommen habe. Klar, Twitter lief wie gewohnt intensiv nebenher, konnte zusätzlich in Slack in die Mitschriften mit eingebunden werden. Wer sich auf dem Summit nicht über den Weg lief, sagte sich auf Slack Hallo, und durch die Aufbereitung von Slack analog zum Programm waren zielgerichtete Diskussionen und weitere Beiträge möglich. Und dies nicht nur von denjenigen, die vor Ort waren, also die Familienmitglieder, um in diesem Bild zu verbleiben, die nicht anreisen konnten.
    Auch wenn’s mit Slack noch hier und da kneift und dieses mächtige Werkzeug erst in ersten Ansätzen gefordert werden konnte: das Gefühl einer lebenden Community mit selbstverständlicher Integration der Präsenz vor Ort in Köln und Präsenz im virtuellen Slack-Raum war verblüffend, war per se das Generieren eines Good Practice Beispieles.
  • Was bleibt in der Regel nach Veranstaltungen? Die Präsentationen im besten Fall online, Videomitschnitte und Twitter-Streams bis hin zu Storify, wie immer hervorragend von Harald Schirmer erfasst. Und die persönlichen Notizen selbstverständlich. In diesem Jahr ging Kongress Media einen Schritt weiter: es wurden Mitschriften in Slack erfasst, das virtuelle Verlaufs- und Inhaltsprotokoll sozusagen, das nachgelesen, noch heute kommentiert werden kann. Ein Nacharbeiten ermöglicht, wie es beispielhaft Michael Otto mit seinen Sketchnotes zeigt und uns auch damit den Summit nicht loslassen lässt.

Der IOM Summit 2016 wirkt nach – wir bleiben da noch ein wenig am Ball.

The following two tabs change content below.

Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.



Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *