Digitale Kollaboration ist das “New Normal” – ihre Umsetzung in Plattformen und Organisation aber noch lange nicht! #cebiteda

Das Jahr 2016 war in vielerlei Sicht spannend und bahnbrechend – neue Organisationskonzepte wie das Holacracy-Konzept zeigten sich auch außerhalb von Software-Unternehmen auf dem Vormarsch, neue Technologien der künstlichen Intelligenz und beim Anwendungskonzept (Stichwort Conversation UI) versprachen viele neue Potentiale. Gleichsam zeigten sowohl die neuen Organisations- als auch Technologiekonzepte, dass in der Zukunft der digitalen Arbeitsorganisation andere Kompetenzen gefragt sind. Dies führt mitunter bei nicht allen Mitarbeiter zu Freudensprüngen beim Gedanken an die Zukunft, sondern zu neuen Ängsten, dem Wunsch beim Verharren im alten System und alten Strukturen – sowie letztendlich auch zum Zuspruch für Promotoren des “Alten” und Traditionellen” in den Organisationsstrukturen wie auch der “Gesellschaft”.

Die technologischen Entwicklungen sind aber letztendlich nicht aufzuhalten – und damit sind die digitalen Er-Neuerungen in Bezug auf die Zusammenarbeit, die Arbeitsorganisation und letztendlich das Geschäftsmodell nicht mehr wegzudiskutieren. Vielmehr müssen sowohl die Mitarbeiter, die Organisation als auch das Management die neue Realität anerkennen und Strukturen und Prozesse anpassen, um zukunftsfähig und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Dabei gilt es die digitale Kollaboration – im Sinne einer weitreichend offenen Form der Zusammenarbeit, die durch technologische Konzepte unterstützt Transparenz über die Vorgänge im Unternehmen gibt und ein Arbeiten in flexiblen Teams und Netzwerken für eine kunden- und marktorientiertes Agieren erlaubt – als das “New Normal” zu verstehen, welche sowohl Technologien als “Enabler” für die Umsetzung wie auch für die notwendige Veränderung von Kultur und Organisation anerkennt.

Auf dem Weg dorthin braucht es nach unserer Einschätzung eine intensive Auseinandersetzung mit den weiteren technologischen Erneuerungen wie Chatbots , Conversation UI und Robotic Process Automation, die neue disruptive Ansatzpunkte für die Ausgestaltung der digitalen Arbeitsorganisation bieten, als auch mit den organisatorischen Veränderungen auf dem Weg zur digitalen Organisation – wie z.B. der hybriden Plattform-Organisation.

Beide Themen sind zentraler Gegenstand der verschiedenen Veranstaltungen von Kongress Media in diesem Themenfeld in 2017 – in unterschiedlichen Ausprägungen:

  • CeBIT Enterprise Digital Arena: Als Auftaktveranstaltung ins Konferenzjahr bringt die CeBIT Enterprise Digital Arena am 20. & 21. März beide Themenfelder unter die Dächer der CeBIT-Hallen – dieses Jahr in Halle 5 – und bietet mit einem Mix aus einer Vielzahl von Diskussionsrunden, Keynotes und Fachbeiträgen einen kompremierten Überblick über den Status-Quo der aktuellen Diskussion. Da beheimatet im Umfeld einer Technologiemesse bietet das Konferenzprogramm der Arena einen stärkeren Bezug zu technologischen “Erneuerungs”-Themen – hat aber dennoch mit der Diskussion um die Kompetenzanforderungen für das “Chief Digital”-Team oder die Keynote von Christine Overby (Shift*Base) zu den Prinzipien für die digitale Organisation der Zukunft auch spannende Orga-Themen.
  • IOM SUMMIT / TechEdition: Der IOM SUMMIT kommt in 2017 in zwei Versionen – in der Tech-Edition am 03. Mai geht es um die aktuellen Anforderungen bei der Integration der digitalen Kollaboration mit verschiedenen anderen digitalen Geschäftsprozesssystemen (wie BPM, DMS oder sonstigen Informationsmanagementkonzepten). Die Ein-Tagesveranstaltung bieten mit sechs Fallstudien, 2 Keynotes und einer interaktiven Workshop-Runde einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen und Ansatzpunkte für die Integration der digitalen Kollaboration in den Gesamtkontext der Prozesslösungen und damit ins Herz des Unternehmens.
  • IOM SUMMIT / OrgEdition: Der IOM SUMMIT in der OrgEdition ist unser deutscher “Klassiker” zur Etablierung von digitalen Arbeitsplatzkonzepten und zur Veränderung der Arbeitsorganisation. In der OrgEdition geht es – wie schon aus dem Namen hervorgeht – stärker um die organisatorischen Anforderungen und Erfahrungen. Die zweitägige Veranstaltung wurde in der Vergangenheit immer wieder als “Klassentreffen” der “Digital Workplace & Enterprise 2.0 Community” in Deutschland bezeichnet – und wird sich auch in 2017 an diesem Anspruch messen.
  • Enterprise Digital SUMMIT / Paris & London: Seit 2008 begleiten wir von Kongress Media das Thema der Etablierung neuer Formen der Zusammenarbeit und die daraus resultierenden Konsequenzen für technologische und organisatorische Konzepte mit Diskussionen nicht nur in Deutschland – sondern auch auf europäischer Ebene in Paris seit 2012 und in London seit 2014. Beide Veranstaltungen haben im Vergleich zum IOM SUMMIT in Bezug auf die Diskussion der organisatorischen Anforderungen ihre eigenen Besonderheiten – da in Paris neben französischen auch pan-europäische Ansätze und damit der multi-nationale/kulturelle Rahmen sowie in London noch spezifische britische Anforderungen diskutiert werden.
  • Digital Workplace & Transformation Days: Ergänzend zum Konferenzangebot, was in der Regel durch eine Vielzahl von Präsentationen von Erfahrungsberichten geprägt ist, bieten wir mit der Kongress Media Akademie noch einen vertiefenden Einstieg in Einzelthemen über verschiedene Seminare, die wir wiederum im Rahmen der “Digital Workplace & Transformation Days” gebündelt haben.

Insgesamt sehen wir in ein Jahr mit spannenden Diskussion voraus und freuen uns auf die anstehenden Diskussionen. Insbesondere die CeBIT Enterprise Digital Arena nimmt derzeit sehr konkrete Formen sowohl in der Agenda als auch in den Diskussionen an. Hierzu gab es in der letzten Woche schon die ersten Artikel von Ellen Trude, die das Thema in den nächsten Wochen weiter an dieser Stelle diskutieren wird.

 


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