#ioms17 TechEdition: Mit Erfolgsfunktionen im digitalen Arbeitsplatz kennt Udo Walz sich sehr gut aus.

Zu Recht besonders beliebt sind Praxis-Panels, ermöglichen sie doch zu hören: was und wie haben “es” denn die anderen gemacht? Im Panel mit Udo Walz, AOK Bayern, geht es um Benutzerakzeptanz im Digital Workplace sowie die Erfahrung mit der Etablierung einer integrierten Social-Intranet-Lösung.

 

Uns erwartet mit Udo Walz ein Praktiker durch und durch, dem es um mehr als “nur” die Etablierung einer Lösung und um Prozessoptimierung geht.

Im Interview zur #cebiteda formulierte er dies so: “Für mich geht es in erster Linie darum, dass ein neuer Spirit durch die AOK weht, der den Kollegen das positive Gefühl gibt, dass sich die AOK nach vorne bewegt und sie stolz auf ihr Unternehmen macht.”

Wir freuen uns, dass Udo Walz unsere Fragen zur TechEdition des IOM Summit beantwortete.

 

 

Was war Ihre größte Herausforderung bei der Einführung des neuen Intranets?

Alle relevanten Informationen auch im neuen System bereits zum Start zur Verfügung zu stellen.

Im Rahmen der EDA haben Sie im Interview unter anderem gesagt: „Andererseits geht es darum, Tätigkeiten schneller und transparenter erledigen zu können, um dadurch die notwendigen Zeitfenster für die wichtigeren Arbeiten zu schaffen.“ Wie wirkt sich das Argument der Transparenz auf die Akzeptanz der Nutzenden im Alltag aus? Das Argument der Transparenz als solches kennen wir ja schon lange.

Transparenz ist kein Selbstzweck.

Durch die Nachvollziehbarkeit von Tätigkeiten entsteht Vertrauen. Rückmeldungen über erledigte Arbeiten entfallen. Mitarbeitende können die Fortschritte des jeweiligen Projekts sofort erkennen, den weiteren Verlauf somit beeinflussen. Aufwändige Recherchen werden damit überflüssig und manuelle Rückmeldungen an Projektleiter/Vorgesetze, die bisher oftmals über den Email-Kanal eingefordert wurden, können unterbleiben.

Diese Möglichkeiten schaffen für die Nutzenden einen spürbaren Mehrwert, der wesentlich zur Akzeptanz von KIWi beigetragen hat.

Welche Ziele, die mit der Etablierung des integrierten Social Intranet verbunden waren, haben sich bisher erfüllt?

  • Unser Sozial Intranet wird stark genutzt.
  • Die Kommentarfunktion ist sehr beliebt.
  • Die Vernetzung der Unternehmenseinheiten hat sich extrem verbessert.
  • Es ist gelungen, die interne Kommunikation und die Bereitstellung von Wissen zu optimieren.

Praxisberichte sind meistens Erfolgsstories. Welche Stolpersteine erlebten Sie?

  • Die Notwendigkeit von intensiven Schulungen wurde auch von uns unterschätzt.
  • Mitarbeitende haben bei der Informationssuche oftmals eigene Lösungsstrategien erarbeitet und möchten diese auch in einem neuen System wie gewohnt anwenden.
  • Der Ausdruck von Inhalten sollte ohne Hürden ermöglicht werden.

Welche Erwartungen haben Sie an den IOM Summit TechEdition?

Lösungsansätze für den digitalen Wandel kennenlernen und für die AOK Bayern nutzbar machen.

Vielen Dank, Herr Walz. Wir sind gespannt auf den 03.05.17, wenn es um 16:30 Uhr mit Ihnen um Erfolgsfunktionen im digitalen Arbeitsplatz der AOK Bayern geht.

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Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.