#ioms17 Mit Marian Möhren im Workshop am richtigen Mix arbeiten.

Richtiger Mix, klingt gut, aber “Das richtige Mix an Information & Arbeitsunterstützung für einen erfolgreichen Digital Workplace” noch besser. Genau dies wird Marian Möhren mit den Teilnehmenden im Workshop beim IOM Summit betrachten, diskutieren und anreichern.

Marian Möhren ist Leiter der Unit “Digital Workplace” bei der kernpunkt Digital GmbH (Sponsor des IOM Summit).

Er betreut seit über 10 Jahren große und mittlere Unternehmen im Bereich Kollaboration, Digital Workplace, Kommunikation und digitalem Arbeiten.

Was erwartet uns im Workshop – wir haben Marian Möhren gefragt.

Welche drei Schlagworte kennzeichnen Ihren Workshop beim #ioms17?

#EndeVonIntranet1.0 #Workplace=Arbeitstool #keineAusreden

Ihr interaktiver Workshop trägt den Titel „Das richtige Mix an Information & Arbeitsunterstützung für einen erfolgreichen Digital Workplace“. Wann ist für Sie ein Digital Workplace erfolgreich?

Wenn er die gesetzten Ziele erreicht, die allerdings sehr unterschiedlich sein können ;-). Aber Spaß beiseite, ein wirklicher Digital Workplace ist für mich erfolgreich, wenn zwei grundsätzliche Dinge gegeben sind:

Erstens muss der Digital Workplace als Plattform gut gemacht sein – hier geht es um Funktionsumfang und Möglichkeiten weit über den Informationsteil hinaus, aber ebenso sehr um User Experience -, und zweitens muss er von einem signifikanten Teil der Mitarbeiter so genutzt werden, dass wirklich von verbessertem, digitalerem Arbeiten und (Wissens-)Austausch die Rede sein kann.

Hierfür bedarf es neben der Plattform natürlich auch der (langfristigen) Begleitung, um die vielbeschworenen, digitaleren Denk- und Arbeitsweisen bei vielen Mitarbeitern zu erreichen. Dieser Erfolg zeigt sich übrigens manchmal erst nach Jahren, es lohnt sich also, dranzubleiben, auch wenn im Unternehmensalltag bei solchen Projekten oft schnelle “Erfolge” erwartet werden.

Mitarbeitende klagen ja nicht erst seit heute über die Menge an Informationen, die eher zu einer Belastung führen, und zwar primär durch die E-Mail-Flut, aber auch durch die Fülle an Informationen in Netzwerken der Unternehmen. Wie bekommen wir das überhaupt noch in den Griff? Könnte ein Mix an richtigen Informationen für die Einzelnen, bereitgestellt z. B. durch Bots oder KI, helfen?

Die große Informationsmenge bleibt in der Tat eine Schwierigkeit, Mitarbeiter haben hier ja auch unterschiedliche Fähigkeiten bei der Filterung von Relevantem. Dennoch glaube ich, dass mit funktional wie gestalterisch gut aufbereiteten Einstiegsseiten den Nutzern geholfen werden kann, die Informationsmenge in den Griff zu bekommen. Hierfür gibt es auch sehr gute Beispiele, die u.a. auf Filterungen, (Teil-)Personalisierung und ein sehr übersichtliches Design setzen, das dennoch Spaß macht.

Aber auch von den angesprochenen KI-Ansätzen erwarte ich, dass bald lauffähige Ansätze in die Digital Workplaces kommen, die keine weiteren Informationsquellen sind, die zusätzlich beobachtet werden müssen, sondern wirkliche Arbeitserleichterung bringen. Eine Dialogbox auf der Startseite, in der der Digital Workplace dem Mitarbeiter automatisch für ihn relevante Informationen vorschlägt, ihm ermöglicht, über Eingabe natürlicher Sprache Prozesse durchzuführen, ohne dass er dafür erst Daten und Infos recherchieren muss – das wäre aus meiner Sicht ein riesiger Mehrwert (bei Interesse: hier habe ich diese Ideen bereits etwas näher beschrieben: http://bit.ly/2dd3LlX).

Die derzeit verfügbaren Chatbots sind der erste Schritt dazu, sind allerdings aus meiner Sicht noch nicht richtig in die Digital Workplaces und deren Daten und Funktionen integriert. Aber ich denke, das wird bald soweit sein, mal sehen inwieweit die Versprechungen hier eingelöst werden.

Worauf dürfen sich Teilnehmende bei Ihrem interaktiven Workshop freuen?

Vor allem auf Impulse, wie man den Teil der “Arbeitsunterstützung” im eigenen Intranet oder Digital Workplace ausbauen kann. Viele lassen sich hierbei noch von vermeintlichen Hürden bremsen. Im Workshop können die Teilnehmenden nicht nur von meinen, sondern auch den Ideen und Erfahrungen der anderen Teilnehmer profitieren. Der Austausch mit Vertretern aus anderen Unternehmen ist ja bei solchen Events ein großer Mehrwert und soll im Workshop definitiv stattfinden.

Welche Erwartungen haben Sie an den IOM Summit?

Zum einen erwarte ich, den aktuellen Stand des Diskurses und der Entwicklungen beim Thema Digital Workplace zu erleben, sowohl hinsichtlich der Ideen als auch der tatsächlichen Umsetzung in den Unternehmen. Obwohl auf Konferenzen wie dem IOM Summit ja meist die “Vorzeigeprojekte” vorgestellt werden, die nicht immer den generellen Umsetzungsstand in den Unternehmen widerspiegeln, sind hier ja oftmals selbst für die Experten noch interessante Impulse dabei.

Zum anderen freue ich mich wie immer auf neue Kontakte und Menschen, die sich mit genauso viel Interesse dem Thema widmen wie ich selbst. Und natürlich möglichst viele Teilnehmer bei meinem Workshop!

Vielen Dank, Herr Möhren, und wir freuen uns auf Sie und den Workshop. Übrigens: Workshop 3 am 20.09.2017

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Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.