#ioms17 Mit Ulf-Jost Kossol, T-Systems Multimedia Solutions, im Baumarkt für den Digital Workplace.

Ich bin mir nicht sicher, ob der Digital Workplace Baumarkt im Rahmen der #cebiteda17 kreiert wurde, nahm aber dort wahr, dass dieses Baumarkt-Bild die Phantasie der Panel-Teilnehmenden beflügelte. Wird Ulf-Jost Kossol, der ebendort den Baumarkt in die Diskussionsrunde brachte, unsere Gedanken beim IOM Summit mit seiner Keynote “Besuch im Digital Workplace Baumarkt – Überblick über die Digital Workplace Infrastruktur im Wandel” am 19.09. ebenso entzünden?

Ulf Kossol ist seit 2006 ein bekennender Social Media Enthusiast und glaubt seither unaufhörlich an das vernetze Unternehmen. Schon während seiner 14-jährigen Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr machte er sich in Zeiten der new economy und dem frühen Web2.0 Zeitalter nebenberuflich selbstständig und wechselte im Jahre 2009 schließlich zur T-Systems Multimedia Solutions.

Dort war er zunächst als Senior Consultant für Social Business tätig und ab 2012 dann als Managing Consultant (Head of) Social Business Technology. Seit Februar 2016 ist er auch als stellvertretender Vorsitzender für den Arbeitskreis “Social Media” des BVDW tätig. Interne Kommunikation und Zusammenarbeit sowie der Dialog mit Kunden und Partnern sind für ihn die Treiber der Digitalen Transformation.

Ulf, welche drei Schlagworte bringst Du zum #ioms17 mit?

#mobile, #employee1st #bestofbreed

In Deiner Keynote besuchst Du mit uns den Digital Workplace Baumarkt. Warum verwendest Du das Bild eines Baumarktes für den Digital Workplace?

Die Idee ist aus einer Disksussionsrunde zum Thema Methodenbaukasten für den Digital Workplace entstanden. Meiner Ansicht nach ist ein Werkzeugkoffer zu kurz gesprungen, weil bereits jemand eine Auswahl an Werkzeugen getroffen hat, die nicht für jeden Mitarebeitertyp passen muss.

Der Baumarkt dagegen ist für viele Sinnbild für Do-it-yourself Inspiration. Es gibt neben Produkten auch viele Tipps und Anregungen zur Nutzung der Geräte und sonstige Produkte. Somit kann jeder für sich das Passende auswählen.

Das Besucherspektrum eines „normalen“ Baumarktes reicht von semiprofessionellen Heimwerkenden bis zu hochspezialisierten Experten. Wen schickst Du oder nimmst Du in den Baumarkt mit und wie gewährleistest Du, dass die für’s Unternehmen passende Auswahl getroffen wird?

Die Auswahl wird maßgeblich durch die Nutzer bestimmt, wie im echten Baumarkt auch (Angebot/Nachfrage). Selbstverständlich muss ein Unternehmen einen bestimmten Rahmen vorgeben und einhalten.

Mein Appell ist aber, das Sortiment besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse abzustimmen.

Was sollte außer technologischem Zubehör für den digital Workplace noch im Einkaufswagen liegen?

Alles „Nicht-technische“, also Trainings, Schulungen, Methoden, …

Am Ende jedes Einkaufs steht die Kasse. Wer zahlt nach Deinem Baumarktbesuch die Rechnung?

Ideal wäre es, wenn jeder Mitarbeiter sein eigenes Budget hätte, welches er für Technik und Beratung einsetzen könnte. Nach BYOD wäre das dann sozusagen Bring your Own Application. Somit hätte man auch die Verantwortung zumindest teilweise übertragen.

Welche Erwartungen hast Du an den IOM Summit?

Wie immer Erfahrungsaustausch, ehrliche Antworten auf Fragen, keine Predigten über Notwendigkeiten, sondern Tatsachen.

Ulf, vielen Dank.

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Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.