#ioms17 Social Media Freak Katrin Fischer über Schaeffler Connect und den richtigen Schritt.

Im Praxis-Panel: Erfahrungen zur Projektentwicklung für den Digital Workplace werden wir Katrin Fischer mit der Fallstudie “Schaeffler Connect – Der richtige Schritt, Mitarbeiter im digitalen Wandel mitzunehmen” begegnen, hören, mit ihr diskutieren.

 Katrin Fischer sammelte nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik über 14 Jahre Erfahrung in der Implementierung von Enterprise Portalen, Intranets und Plattformen zur Zusammenarbeit, davon 7 Jahre in der Beratungsbranche.

Vor 3 Jahren übernahm sie bei Schaeffler die Leitung des Projekts „Intranet 2.0“ zur Einführung eines globalen Social Intranets.

Als Teil des Teams Digitale Unternehmenskommunikation ist sie ein Social Media Freak und begleitet Stakeholder mit Überzeugung durch die Veränderungsprozesse der Digitalisierung.

Frau Fischer, welche drei Schlagworte kennzeichnen Ihren Beitrag beim IOM Summit?

#Tool #Veränderung #Mensch

Sie managen das Projekt „Intranet 2.0“. Was dürfen wir uns unter diesem Intranet vorstellen, was sind seine Hauptmerkmale?

  • Umsetzung aller Intranet-Aspekte in einem System: kein paralleler Betrieb eines Content-Management-Systems neben einem Social Collaboration Network
  • Konsequente Durchsetzung von sozialen Prinzipien: Jede Informationseinheit ist kommentierbar, kann ge-liked, bewertet und geteilt werden.
  • Absicherung des Systems bis auf die Informationssicherheitsstufe “vertraulich” um eine echte projekt- und tätigkeitsbezogene Wissensverteilung abzubilden und nicht in die “Trivialitätsfalle” von externen oder privaten sozialen Netzwerken zu geraten.

Warum müssen in einem Unternehmen, das in technologischen Megatrends mit Innovationskultur, Pioniergeist und sicherlich auch Industrie 4.0 unterwegs ist, die Mitarbeitenden im digitalen Wandel (noch) „mitgenommen” werden?

Jede Veränderung des Arbeitsumfelds, der Prozesse, der Systeme und vor allem der Kommunikationskultur stellt eine Herausforderung für Management und Mitarbeiter dar. Social Media ist schon längst in unserem privaten Umfeld angekommen, im Businesskontext gilt es jedoch noch, die sozialen Prinzipien und deren Vorteile zu übertragen.

Dabei bestehen bei Mitarbeitern besonders Ängste bzgl. neu entstehender Transparenz über Aktivitäten und Kontrolle des Nutzerverhaltens. Deshalb müssen die Vorteile von sozialen Plattformen zur Zusammenarbeit erklärt werden, um Mitarbeiter zum Mitmachen und Teilen zu motivieren.

Sie stellen auf dem Summit Schaeffler Connect als den richtigen Schritt für Ihr Unternehmen vor. Inwieweit könnte Ihr Beispiel auch für andere Unternehmen ein guter Schritt sein?

Zum einen kann unser neues Social Intranet ein Beispiel für eine moderne und zukunftsfähige Plattform zur Information, Kommunikation und Zusammenarbeit sein. Zum anderen ist unser Projektvorgehen mit dem schrittweisen Rollout sicher ein hilfreicher Erfahrungsbericht.

Beides sollte aber immer auf die spezifische Situation und die Anforderungen jedes Unternehmens adaptiert werden.

Welche Erwartungen haben Sie an den IOM Summit?

Andere Fallstudien, Inspiration, Networking, „mal wieder aus dem eigenen Tunnel herausblicken“

Vielen Dank, Frau Fischer. Ein weiteres Danke an Julia Köster und Patrick Fähling, beide POKESHOT GmbH, für die Unterstützung.

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Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.