Da war doch noch etwas, oder? Ein Rückblick auf den #ioms17

Heute vor zwei Wochen endete der diesjährige IOM Summit mit seinem zweiten Tag. 14 Tage, in der Twitternetzwerke sich von einem Feuerwerk interessanter Tweets erholen konnte, dennoch nicht ganz gänzlich verstummte, wie der Beitrag von Dr. Peter Geissler vom 29.09. zeigt:

Peter Geissler skizziert mit seiner Sketchnote das umfangreiche Programm mit alleine 14 Beiträgen aus Unternehmen, die zeigten, wie ihren Weg zum digital Workplace vorstellten und diskutierten. Wer wie ich so viele Jahre bei Summit dabei ist, schielt immer ein wenig nach Neuem, dem nicht schon in irgendeiner Form Gehörten: dem eben anderen Weg, der “coolen Idee”, der Inspiration für eigenes Denken.

Auch beim diesjährigen Summit gab es viel von diesem Neuen: Denkansätze und Methoden in Workshops, Gedankenstränge in Keynotes, neue Wege in Praxispanels – hervorragend festgehalten von Michael Otto, der seine Zusammenfassungen auf einem Pinterest-Board in Sketchnotes bereitstellt und damit genau dies vorlebt, was oftmals durch “Training” zu vermitteln versucht wird: teilen mit dem Netzwerk, Wissen weitergeben.

 

Genau wie die vielen Teilnehmenden, die ihre Eindrücke über Twitter ins Netzwerk speisten – diverse Storifys (mit Storify lassen sich die zum einem Hashtag gefilterten Beiträge darstellen) bürgen für eine fast lückenlose Berichterstattung:

 

 

Harald Schirmer und Katharina Krentz über Working Out Loud – beides absolut nachlesenswert.

Lesenswert deswegen, weil diese Übersichten die Bandbreite persönlicher Wahrnehmungen und damit individuellen Erkenntnisse oder Kommentare einfach nicht besser dargestellt werden kann. Im Grunde ein auf dem IOM Summit auch in diesem Jahr wieder generiertes Good Practice Beispiel, was auch im Unternehmen funktionieren könnte. Oder einfach ins Unternehmen geteilt werden kann. So funktioniert, denke ich, ein gelebtes Ändern auch.

Doch zurück zum Summit, der am Rande noch den #GenerationenTalk an Bord hatte. Wie hat nun Marc Leonhard den Summit erlebt?

Marc, wie waren die zwei Tage IOM Summit für Dich? Wie hast Du die Tage erlebt?

Die beiden Tage waren sehr spannend. Ich habe viele Leute kennengelernt und interessante Vorträge gehört und Workshops mitgemacht. Ich habe verschiedene neue Eindrücke bekommen und diverse interessante Praxisbeispiele gesehen.

Welche Eindrücke über das künftige Arbeiten, also den Digital Workplace, hast Du aus den Praxisbeispielen gewonnen?

In den Praxisbeispielen wurde deutlich, dass es nicht so einfach ist, allen Mitarbeitern den Digital Workplace Nahe zu bringen. Ich fand es aber toll zu sehen, wie viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten es gibt und wie die Unternehmen versuchen, ihre Mitarbeiter einzubinden.

Überraschend fand ich, dass der Digital Workplace in Unternehmen jeder Größe integrierbar ist, egal ob es zehntausende oder weniger als tausend Mitarbeiter hat. Man hat auch gesehen, wie die Bedeutung des Digital Workplaces in Zukunft wachsen wird und dass Unternehmen, die diesbezüglich schon weit fortgeschritten sind, erhebliche Vorteile haben.

Du hast am Workshop Working Out Loud teilgenommen. War diese Methode neu für Dich? Was hälst Du davon?

Working Out Loud war eine sehr spannende Erfahrung, weil ich diese Methodik nicht kannte. Ich fand sie aber gut und denke, dass sie sehr effektiv genutzt werden kann. Zunächst war es etwas ungewohnt, aber je länger man mit den anderen Teilnehmern gearbeitet hat, desto reibungsloser hat alles funktioniert und desto wohler habe ich mich gefühlt.

Es hat mir auch gut gefallen, dass man sich durch die Methodik schnell besser kennenlernt und von anfangs noch oftmals fremden Personen lernt. Jeder kann sich mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen einbringen.

Wenn Du Kommilitonen eine Empfehlung geben könntest, am IOM Summit teilzunehmen, wie sähe diese aus? Es lohnt sich, am IOM Summit teilzunehmen, weil…

Es lohnt sich am IOM Summit teilzunehmen, weil man sehr interessante Einblicke bekommt. Es werden sowohl Praxisbeispiele präsentiert, als auch Keynotes und Workshops. Dadurch hat man sozusagen von allem etwas und es bleibt immer interessant. Auch sind die Vorträge sehr abwechslungsreich. Ich denke der Summit ist eine gute Ergänzung zum Studium, da man aktuelle und praxisnahe Präsentationen hört. Außerdem lernt man viele interessante Leute kennen.

Der Empfehlung, die Marc seinen Kommilitonen ausspricht, vermag ich mich nur anzuschließen. Selbst als langjährige Teilnehmerin habe ich vieles mitgenommen, das auch heute, zwei Wochen nach dem Summit, gleichsam weiter in meinen Gedanken brodelt, stets neu entfacht vom Enthusiasmus vieler Vortragender. Ich bin überzeugt, vielen Teilnehmenden des Summit geht es ähnlich. Ich bin auch überzeugt, dass sich die Netzwerke erweiterten und so der analoge Weg der Bertelsmann Stiftung auch in Köln beschritten wurde – mit dem jährlichen Treffen und dem unterjährigen Austausch im Netzwerk.

Ich freue mich auf 2018.

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Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.