#dwtech18 Agile Arbeitswelten brauchen agile Absicherung.

Ein Fachbeitrag von Carsten Graf, Managing Director DACH bei Code42

Mit derselben rasanten Vehemenz, mit der die Digitalisierung das Business ganzer Branchen umwälzt, revolutioniert sie auch die Arbeitswelten in den Unternehmen – ob sie es nun wollen, oder nicht.

Zeit ist Geld – heute mehr denn je

Im Privaten können wir unseren kompletten Alltag bereits vom Smartphone aus regeln und Informationen unmittelbar und nahtlos finden, bearbeiten und teilen. Diese Effizienz und Agilität überträgt sich auch auf die Arbeitswelt, da zum einen die Fähigkeit, Informationen schnell zu verarbeiten, zum Fundament für Erfolg und Umsatz geworden ist, und zum anderen die neue Generation von Digital Natives in der Belegschaft der Unternehmen genau so arbeitet.

Agilität bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht nur auf das Kerngeschäft, sondern auch auf die Prozesse innerhalb des Unternehmens. Die Lebenszyklen von Arbeitsgeräten werden immer kürzer, da stetig steigende Leistungsanforderungen immer öfter nach neuen PCs, Laptops usw. verlangen. Das stellt die Arbeitsplatz-Verantwortlichen vor eine neue Herausforderung: Es müssen in immer kürzeren Abständen immer größere Datenmengen von den alten auf die neuen Geräte migriert werden. Während der Übertragung können die Mitarbeiter jedoch nicht produktiv arbeiten und das kann das Unternehmen eine Menge Geld kosten.

Modernes Workplace-Management muss also denselben Standard bezüglich Effizienz und Schnelligkeit verfolgen, der auch im restlichen Business das Maß aller Dinge ist. Und dabei spielt die einfache und vor allem schnelle Migration eine entscheidende Rolle. Die Wiederherstellung der produktiven Daten auf dem neuen Gerät darf keine Sache von Stunden oder gar Tagen mehr sein, sondern sollte in Minuten bemessen werden und die Datensätze müssen komplett sein.

Die Lösung: Durch die Implementierung kontinuierlicher, automatischer Backups aller Anwenderdaten kann die IT sicherstellen, dass sämtliche Daten gesichert sind, ehe eine Migration beginnt. Die Speicherung in einer privaten, öffentlichen oder hybriden Cloud ermöglicht es, dass IT und die Anwender nicht mehr warten, während die Daten zwischen nebeneinanderstehenden Geräten transferiert werden. Vielmehr lassen sich die Daten und Profile komplett zum neuen Gerät zurückspeichern, und der Anwender kann weiterarbeiten, während die Dateien noch heruntergeladen werden.

Gepflastert mit guten Intentionen

Was der Performance der Mitarbeiter und damit der Produktivität des Unternehmens selbst einen gehörigen Schub verleiht, bedeutet auf der anderen Seite, dass die sichere Verwaltung der Arbeitsplätze zu einer wahren Herkulesaufgabe wird. Die Belegschaft, von der Geschäftsleitung bis zum Azubi, will einen guten Job machen und nutzt dazu alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel, ob sie nun den Sicherheitsstandards entsprechen, oder nicht.

Sogenannte Schatten-IT, also Apps, die nicht von der IT freigegeben und überwachbar sind (Whatsapp, Dropbox und Co.) machen den Arbeitsalltag zwar erheblich leichter, bedeuten aber ein enormes Risiko für die Sicherheit der Unternehmensinformationen, die darüber verschickt werden. Sie bieten Einfallstore für Datendiebe, die über die Anwendungen unbemerkt an den Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens vorbei erheblichen Schaden anrichten können.

Auch die Laptops und PCs der Mitarbeiter selbst nehmen im modernen Arbeitsumfeld einen viel höheren Stellenwert ein – und sind dementsprechend höher gefährdet. Der Großteil des geistigen Eigentums eines Unternehmens und damit sein Kapital, lagert auf solchen Geräten und nicht auf einem zentralen Laufwerk im geschützten Rechenzentrum. Was passiert also, wenn der Laptop des Chefs ausfällt oder verloren geht?

Sicher ist Sicherer

Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich Code42 beim Digital Workplace FORUM. Moderne Arbeitswelten brauchen moderne Technologien, die mit der Agilität des Business und ihrer Mitarbeiter mithalten können. Zudem müssen sie die Belegschaft in die Lage versetzen, so effizient und agil zu arbeiten, wie möglich, während ihre Arbeitsgeräte und die Daten darauf gegen alle Eventualitäten geschützt sind. Und sollte es doch mal zum Ernstfall kommen, kann mit Code42 innerhalb von 15 Minuten wieder produktiv gearbeitet werden, als wäre nichts geschehen.

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Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.




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