CeBIT Social Business Arena Interview-Reihe – Heute mit Ilja Hauss (Communardo Software GmbH )

Warum Social Business auf der CeBIT 2014 diskutiert werden muss!

Ilja Hauss (Bild: Communardo)

Heute starten wir mit unserem ersten Experten-Interview in unsere Interview-Reihe “Warum Social Business auf der CeBIT 2014 diskutiert werden muss!”. Den Auftakt macht Ilja Hauss, geschäftsführender Gesellschafter der Communardo Software GmbH und verantwortlich für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Consulting. Herr Hauss gibt uns einen Einblick in Sachen Social Business in Deutschland, wo stehen wir was die Akzeptanz von sozialen Netzwerken angeht, was sind die besonderen Herausforderungen für 2014 und welchen Einfluss könnte die CeBIT Social Business Arena auf die weitere Social Business-Diskussion haben.

Wo stehen wir beim Thema “Social Collaboration/Business” in Deutschland?

Die Vorreiter haben die Pilotierungsphase hinter sich gelassen und befinden sich mitten im flächendeckenden Einsatz. Wenn auch bei dem ein oder anderen Projekt Lehrgeld bezahlt wurde, sind nun die Technologien reif für den produktiven Einsatz und wir Social Business Dienstleister haben bewiesen, dass die Lösungen auch im produktiven Umfeld funktionieren.

Nun befinden wir uns in der zweiten Welle von erfolgsorientieren Unternehmen, die erkannt haben, dass für die Prozesseffizienz und den Unternehmenserfolg, die Vernetzung Ihrer Mitarbeiter, sowie die offene und transparente Kommunikation notwendig ist und dafür funktionierende, erprobte Social Business Lösungen anfordern.

Was sind die Herausforderungen für 2014?

Für viele Unternehmen, die nun am Übergang von der Pilotierungsphase zum flächendeckenden Betrieb stehen, ist die große Herausforderung ihre Corporate IT-Strategie weiterzuentwickeln: Die zum Einen die vorhandene Systemvielfalt mit überschneidenden Funktionalitäten auflöst und die verschiedenen Systeme und Dienste klar positioniert und abgrenzt. Die zum Anderen einen Compliance-Rahmen bildet, der sowohl der notwendigen Vereinheitlichung als auch der Bottom-up getriebenen Nutzungsfreiheit und den schnellen Entwicklungszyklen gerecht wird.

Die großen fachlichen Herausforderungen im nächsten Jahr sind nach meiner Ansicht insbesondere systemübergreifende Activity Streams, zentrale Nutzerprofile, Content Sharing mit unternehmensexternen Anwendern und die mobile Verfügbarkeit von Inhalten auf allen Endgeräten. Ein wichtiges Thema ist hierbei sicherlich auch der Umgang mit Cloud-Diensten und die Beurteilung von Public-, Private- oder Hybrid-Szenarien.

Trotz des zunehmend anerkannten Nutzens ist die Einführung kein Selbstläufer und die flächendeckende Durchdringung der neuen Arbeits- und Kommunikationsweisen vielleicht sogar die größte Change-Herausforderung.

Was sollte der Beitrag einer Social Business-Diskussion auf der CeBIT 2014 sein?

Die Social Business Arena kann zur Vertiefung der folgenden Fragestellungen beitragen: Welche Strategien verfolgen die führenden Technologieanbieter, welche Ökosysteme ggf. Standards setzen sich durch, auf welche Trends und welche Entwicklungen sollten sich die Anwendungsunternehmen frühzeitig einstellen?

Herr Hauss, vielen Dank für das Interview!

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Andreas Schulze-Kopp
Andreas Schulze-Kopp ist als Enterprise 2.0 Berater tätig und begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zum Social Business. Von der Anfangsanalyse über die potentiellen Prozessoptimierungen, bis zur Einführung und dem Coaching der Mitarbeiter. Durch Euphorie, Begeisterung und dem Aufzeigen von Mehrwerten, versucht er Unternehmen von der ständig stärker werdenden Bedeutung einer internen sozialen Kommunikationsstruktur zu überzeugen und zu begeistern. Außerdem ist er aktiver Blogger und als zertifizierter Social Media Manager (SMA) ein bekennender Fan der sozialen Netzwerke. Außerdem ist er Autor des Fachbuches 'Enterprise 2.0: Social Software auf dem Vormarsch - Gekommen, um zu bleiben', Blogger auf dem Enterprise 2.0 Blog und Co-Moderator der Enterprise 2.0 Gruppe auf Xing und auf Google+.