Immer wieder wichtig: Aufgaben und Herausforderungen des internen Community Management!

Manche Themen stehen ja nun schon einige Jahre zur Diskussion und sind doch noch für jede neue Veranstaltung ein wichtiges Thema, dass noch nicht ausgelassen werden kann. Beim Thema “Enterprise 2.0” und “Social Collaboration” ist es das Thema “Community- & Engagement-Management” – sprich die Anstrengungen zum Erhalt der Teilhabe an einer kollaborativen Plattform.

Im Zuge meiner Panel-Vorbereitungen und dem Briefing zur Session “Erfolgsfaktoren zum internen Community & Engagement-Management” stellte ich mir nochmals die Frage, warum müssen wir das Thema “internes Community-Management” in 2015 eigentlich immer noch diskutieren? Und hier sind meine Antworten:

Grund 1: Weil es ein, wenn nicht _der_ Faktor für den nachhaltigen Erfolg einer Plattform ist!

Egal ob das Projekt (“Enterprise 2.0”, “Social Collaboration” oder “Digital Workplace”) nun eine klare strategische Orientierung in der Lösung von Geschäftsproblemen hat oder nicht – als notwendige Voraussetzung für den Erfolg braucht es eine langfristig stabile “Teilhabe” der Mitarbeiter. Und die erfolgt in der Regel nicht eigenständig bzw. selbstmotiviert – über eine längere Zeit. Auch wenn mit der Plattform eine neue Kultur etabliert wird, so braucht es doch eine aktives Management für die gruppendynamischen Prozesse. Damit diese zum Einen sich selbst verstärken und entwickeln (sprich die Entstehung von Involvement & Engagement aufgrund von hohem Nutzwert für den Einzelnen und die Gruppe) und sich andererseits aber auch zielorientiert für das Unternehmen entwickeln (sprich entlang der Themen und Geschäftsziele).

Für die aktive und dauerhafte Teilhabe sind natürlich die Faktoren für die Technologie- und Arbeitsweisenakzeptanz (sprich der Social Adoption) zu beachten. Hier ist die Diskussion nicht klar abgegrenzt bzw. eine Abgrenzung auch nicht möglich, da keine Organisation zu keinem Zeitpunkt vollständig auf der Plattform ist und ihre Arbeitsweisen und Technologievorbehalte komplett abgelegt hat. Daher vermischt sich das Thema des “Aufbauens von Teilhabe und Engagement” (Adoption Management) auch mit den Aktivitäten zum “Erhalt der Teilhabe” (Community- und Engagement-Management).

Im Rahmen unserer kleinen Blog-Parade im Vorlauf zur letztjährigen Social Business Arena haben sowohl wir als auch weitere Personen spannende Beiträge zum Thema eingereicht.

Grund 2: Weil das Thema zwar “reif” geworden ist, aber es noch kein abschließendes Konzept gibt!

In dem erst kürzlich veröffentlichten 2015er Report zum Status-Quo im Community Management vom Research-Haus “The Community Roundtable” wurde das Fazit gezogen, dass sowohl das externe aber auch interne Community Management mittlerweile kein “Management aus dem Bauch” heraus ist, sondern mittlerweile in vielen Unternehmen einen professionellen Status-Quo erreicht hat.

Dennoch über die Inhalte und den Gegenstand des internen Community Management gibt es weiterhin sehr unterschiedliche Aussagen. Im Rahmen der letztjährigen Social Business Arena wurde hierzu eine Art interaktiver Workshop initiert, der entlang der Erfahrungen bei (vor allem) der Robert Bosch das Thema versucht hat, das Thema zu systematisieren. Die Ergebnisse sind hier z.T. dokumentiert. Beitrag im BVCM-Blog, Beitrag im KK&K Blog und Review einer Session vom CommunityCamp Berlin 2014).

Dennoch das Themenfeld ist weiterhin nicht eindeutig. Auch wir haben uns im Zuge vieler Diskussion auf unseren Veranstaltungen unser Bild herausgearbeitet – dass nur eine subjektive Sichtweise auf das Thema ist, aber sehr deutlich macht, wie vielschichtig sich die Rolle des internen Community-Management darstellt:

Weitere empfehlenswerte Beiträge aus unserem Enterprise 2.0 Blog zu diesem Thema sind:

Grund 3: Weil das Thema mit dem neuen Oberziel der “digitalen Transformation” einen neuen Stellenwert erhält!

Ein dritter Grund ist natürlich auch die veränderte Bedeutung des Themas “Social” im Kontext der Unternehmensentwicklung. Mit dem, dass “Social” nicht mehr nur unter der Zielsetzung der Optimierung des bestehenden “Unternehmenskonzeptes” läuft, sondern als “Wegbereiter” für die digitale Transformation des Unternehmens erhält das “Community Management” noch eine stärkere Bedeutung. Denn es muss nicht nur die “Teilhabe im Rahmen des bestehenden Systems” unterstützen, sondern die Entwicklung und Innovation des Unternehmensmodells selbst voranbringen.

Der “Community Manager” wird damit auch zum “Innovation Manager” – was eine zusätzliche Rolle mit sich bringt.

Diskutieren Sie mit den Community-Management-Experten auf der Konferenz der Social Business Arena

Im Rahmen der Session “Erfolgsfaktoren zum internen Community & Engagement-Management” wollen wir die Entwicklungen zu diesem Thema am 16.03. diskutieren. Dazu haben wir einige der Aktiven in der Diskussion in Deutschland eingeladen:

  • Sebastian Thielke, Beck et al
  • Katharina Perschke, Robert Bosch, Enterprise 2.0 Project Manager Digital Transformation @ Bosch Diesel Systems
  • Oliver Ueberholz, mixxt GmbH – CEO & Founder, mixxt GmbH – Full-Service Communities
  • Ben Ellermann, Senior Consultant buw digital Gmbh, buw Unternehmensgruppe
  • Carsten Rossi, Geschäftsführer, Kuhn, Kammann & Kuhn

Zur Diskussion stehen folgende Themen:

  • Was sind die Rolle(n) und Aufgaben des internen Community Management?
  • Was sind die Herausforderungen beim internen Community Management?
  • Wie sollte die Organisation des internen Community Management erfolgen? Welche Aufteilung? Welche Controlling-Größen?
  • Was sind die Empfehlungen für die Ausgestaltung des internen Community-Managements?

Für eine aktive Teilnahme und “Teilhabe” an der Session vor, während und nach der Session dürfen wir an dieser Stelle daher aus den drei vorstehenden Gründen mehr als nur aufrufen.

Jetzt Ticket für Teilnahme und Networking auf der Social Business Arena registieren.