#cebiteda16 Interview: nachgefragt bei Felix Jackmann

elevator1Welche möglichen Lösungen gibt es eigentlich zu Digital Enterprise Technology?

Im Elevator Pitch am 16.03.2016 werden Vorschläge vorgestellt. Grund genug, bei Felix Jackmann von der empulse GmbH schon einmal anzufragen, und auch von ihm erbaten wir seine drei #cebiteda-Hashtags:

#liferay #intranet #collaboration

Welche Botschaft nehmen Sie mit in den Elevator Pitch?

Die Botschaft dort wird sein, dass es neben SharePoint auch deutlich bessere und kostengünstigere Lösungen auf Basis von Liferay oder Confluence gibt. Diese Lösungen werde ich dort präsentieren.

Sie bezeichnen sich selbst als „Übersetzer zwischen Mensch und Technik“. Übersetzen Sie den Menschen für die Technik oder umgekehrt und worin besteht Ihre Übersetzungstätigkeit?

felix_jackmannFür unsere Kunden bin ich der technische Ansprechpartner. D.h., ich begleite unsere Kunden sowohl in der Analyse und Konzeption von Lösungen als auch bei der Umsetzung und Einführung in technischer Hinsicht. Dort arbeite ich oft mit Personen aus nicht-technischen Fachbereichen zusammen, für die ich dann technische Themen und Anforderungen erarbeite und dies zwischen IT und Fach-Abteilung „übersetze“.

Das heißt, auf der einen Seite haben ich durch meinen technischen Background umfassendes Knowhow über Systeme und Technologien, auf der anderen Seite vermittle ich diese Themen auf leicht verständliche Art und Weise an die Fachseiten. Nach innen gerichtet übersetze ich wiederum fachliche Anforderungen in technische Anforderungen, so dass unsere Entwickler auch die Funktionen implementieren, die von der Fachseite des Kunden gewünscht sind. D.h. ich übersetze sowohl von der Entwicklung bei uns intern zur Fachseite des Kunden extern als auch beim Kunden selbst zwischen Fachseite und IT.

Ich spreche somit sowohl die Sprache der Techniker als auch die der Fachseiten (Redakteure, Marketing, interne Kommunikation, HR etc.).

Visionen sind wie Bilder künftiger Vorstellungen, die eintreffen können, aber nicht müssen. Wie konkret können wir heute Technologievisionen für den digitalen Arbeitsplatz fassen?

Der digitale Arbeitsplatz der Zukunft wird sehr stark personalisiert sein. Der Mitarbeiter startet seinen Arbeitstag mit seinem persönlichen Dashboard, auf dem er alle für ihn relevanten Informationen und Anwendungen für die Durchführung seiner Arbeit findet. Dabei wird es nicht die eine technische Lösung geben, die für den Digital Workplace zum Einsatz kommt. Sondern eine Integration von verschiedenen Technologien und Produkten, die an einem Single Point of Entry bereitgestellt werden (dabei helfen z. B. Intranet- oder Portal-Lösungen).

Neben der Personalisierung werden zukünftig Arbeitsprozesse verstärkt in digitaler Form abgebildet und auch über mobile Endgeräte genutzt werden. Technische Lösungen und UX-Konzepte, die jeder aus dem privaten Umfeld kennt und schätzen gelernt hat, werden auf den Unternehmenskontext abgebildet und somit auch am Arbeitsplatz nutzbar. Dies wird neben der Etablierung entsprechender technischer Lösungen auch einen kulturellen Wandel im Unternehmen nach sich ziehen.

Wir von der empulse unterstützen unsere Kunden beim gesamten Prozess der digitalen Transformation: von Analyse und Konzeption über die technische Implementierung bis hin zur Einführung, Begleitung und Etablierung der Lösung im Unternehmen.

 Vielen Dank, Herr Jackmann, auf einen erfolgreichen Pitch am 16.03.

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Ellen Trude
Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.