#dwtech18 Die Technologie treibt “the art-of-the-possible”.

Gemopst habe ich den Titel der Überschrift, und zwar aus einem Tweet von Dion Hinchcliffe, Keynote Speaker auf dem Digital Workplace Tech FORUM. Ich gestehe, ich wollte nun genauer wissen, was unter “the art-of-the-possible” konkret zu verstehen ist, und die Recherche führte mich von Bismarck bis hin zur Realpolitik. Und wie es bei so vielen Begriffen heutzutage ist, auch bei diesem bietet sich eine Verständnis-Vielfalt an. Eine für mich passende Beschreibung fand ich im Artikel “The Art Of The Possible” von Christopher A. H. Vollmer:

Anstatt alte Methoden als Mittel zu verwenden, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten, müssen Unternehmen eine Führungsmentalität einnehmen und sich die Kunst des Möglichen vorstellen. Sie sollten sich fragen: Was können wir jetzt tun, was wir bisher aufgrund von Veränderungen in der Technologie und im Nutzerverhalten nicht konnten?

Passend, weil drin vorkommen: Methoden, Führungsmentalität, Technologie, Nutzerverhalten. Passend auch, weil dieses Verständnis der Kunst des Möglichen eben zum Digital Workplace Tech FORUM passt. Und dennoch fehlt ein Aspekt, der das Thema erst richtig abrundet, und sich im vollständigen Tweet von Dion verbirgt:

Diese Kunst des Möglichen verbunden mit “people come first” habe ich bereits im Vorfeld des Digital Workplace Tech FORUM wahrgenommen. Nun könnte man sagen, ok, das nehmen wir ja überall wahr, wenn’s um Cloud, KI, AR/VR, um Change und User Experience uvm. geht – schließlich sind das die angesagten Schlagworte, das Netz ist voll davon, die Broschüren auf Hochglanz poliert und auch HR nähert sich vorsichtig schnuppernd dem Thema des Digital Workplace.

Wenn man wie ich die Möglichkeit erhält, sich mit den Akteuren (sorry, ich fasse Panelisten, Keynote Speaker etc. einfach zusammen) zu befassen, um im besten Falle sinnvolle Fragen zu formulieren, wenn man sich dann den Antworten inhaltlich und Wort für Wort widmet, also nicht in gewohntem Lese-Scan-Modus überfliegt, dann werden die neuen Zwischentöne hörbar, die Wechsel von Perspektiven sichtbar und die Erweiterung von Begriffen, die man bereits als besetzt geglaubt und einsortiert hatte.

Plattform für Erfahrungsaustausch rund um die Integration von Geschäftsprozessen sowie Dokumenten- und Informationsprozessen im Kontext kollaborativer Digital Workplace Ansätze – das ist das Ziel des Digital Workplace Tech FORUM. Interviews und Fachbeiträge dokumentieren den wichtigen Aspekt, auf den sich die Teilnehmenden, so denke ich, freuen können: das technisch Mögliche in den Facetten von machbar bis realisiert (Praxis Panels) im Kontext der Kollaboration, oder, wie Dion sagt: People first.

Ich wünsche allen Akteuren und Teilnehmenden einen regen Erfahrungsaustausch.

Und hier die Übersicht der Blogbeiträge:

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Ellen Trude
Ellen Trude, nach 28 Jahren Tätigkeit in Aus- und betrieblicher Weiterbildung der Bayer AG mit stets neuen und meist innovativen Projekten und Aufgaben nunmehr in einer gesunden Mischung aus Vorruhestand und Aktivitäten rund um Workplace (Arbeiten 4.0 / Digitalisierung) und Lernen (Lernen 4.0 / Social Learning) unterwegs - meist digital.